Gebäudezustand

Das Kurtheater ist seit seiner Eröffnung 1952 nie umfassend saniert worden. Dementsprechend hoch ist der Sanierungsbedarf.

Die Bausubstanz des Kurtheaters Baden weist erhebliche Schwächen auf. Die Tragstruktur des 60-jährigen Gebäudes erfüllt die heutigen gesetzlichen Anforderungen an die Erdbebensicherheit nicht mehr. Die Haustechnik ist grösstenteils veraltet.

Die Wände des Kurtheaters sind teilweise mit asbesthaltigem Material verputzt. Wie Messungen gezeigt haben, geht von diesen keine Gesundheitsgefährdung aus. Jedoch muss dieses Material dringend fachmännisch entfernt werden.

Mängel sind insbesondere auch beim Sachs-Foyer zu Tage getreten. Dieses musste in den letzten Jahren notdürftig repariert werden, nachdem in den Stahlträgern Korrosionsschäden und verfaulte Balken festgestellt worden sind. Die Dächer sind an mehreren Stellen undicht.

Ausgelegt für den Betrieb als Sommertheater verfügt die heutige Gebäudehülle des Kurtheaters über keinerlei Wärmeschutzmassnahmen. Selbst mit einem jährlichen Heizölverbrauch von 50 000 Litern gelingt es nicht, im Winter ein akzeptables Raumklima zu erreichen.