Architektur

Als einer der ersten bemerkenswerten Theaterbauten der Nachkriegszeit kommt dem Kurtheater mindestens kantonale, wenn nicht gar nationale Bedeutung zu.

1951 erbauten die Architekten Lisbeth Sachs und Otto Dorer das heutige Kurtheater. Der Entwurf von Lisbeth Sachs ging 1939 aus einem Wettbewerbssieg hervor. Das Kurtheater ist der erste Theaterneubau der Nachkriegszeit in der Schweiz. Grosse architektonische Bedeutung kommt dem Kurpark zugewandten Sachs-Foyer mit seiner filigranen Bauweise in Glas und Stahl zu.

Die Theaterbesucher werden in einer «promenade architecturale» über das untenliegende Eingangsfoyer über eine repräsentative Treppe in das Sachs-Foyer geführt, das direkt an den Theatersaal angrenzt. Das Sachs-Foyer verstärkt mit seiner grossflächigen Glasfassade den Bezug zum angrenzenden Parkraum. Innen- und Aussenraum werden architektonisch miteinander verschmolzen. Das Theater stellt heute einen wichtigen Zeitzeugen der Architektur der 50er Jahre dar.

Architekturhistorisches Gutachten